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Antifeministische Kampagne gegen Vorlesestunde mit Drag Queens

30. April 2023

Kategorien: Bayern

Eine städtische Bibliothek erhält nach der Ankündigung einer Vorlesestunde mit Drag Queens und einer trans Autorin Hass-Zuschriften. In Sozialen Netzwerken machen extrem rechte und rechtspopulistische Akteur*innen Stimmung gegen die Veranstaltung, während eine in Teilen extrem rechte Partei dagegen plakatiert. Auch Vertreter einer bürgerlichen Partei äußern sich öffentlich ablehnend zu der Lesung. Nachdem Unbekannte die Bücherei beschmieren, sagt die trans Autorin ihre Teilnahme ab. Die Vorlesestunde findet, begleitet von Demonstrationen und Gegendemonstrationen, statt – währenddessen versuchen Mitglieder einer extrem rechten Organisation, sich Eintritt zu verschaffen, finden die Lesung aber nicht, und werden schließlich von der Polizei abgeführt.

Inhaltshinweis:

Die folgenden Inhalte geben queer- und transfeindliche Aussagen wieder. Zum Aus- und Einklappen bitte klicken!

In Social-Media-Postings ist unter anderem von „Drag Queens, die sonst nackt an einer Stange tanzen“ und „Erwachsenenunterhalter, die Gender-Ideologie propagieren“, die Rede. Auf einem Plakat einer in Teilen extrem rechten Partei wird außerdem ein Zusammenhang zu Pädokriminalität gezogen.

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